Ein Jahr, viele Stimmen

2025 geht zu Ende. In den vergangenen 12 Monaten hat sich in der Magdeburger HipHop-Landschaft einiges bewegt. Was davon hängen geblieben ist und worauf der Blick nach vorn fällt, erzählen die Beteiligten selbst.

Text: Moritz Beasley

Die Konzerte in Luises Garten in Magdeburg gehören für viele zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres.
Bild: Moritz Beasley

2025 war kein Jahr der einen großen Geschichte, sondern vieler paralleler Bewegungen.

Auch in der Magdeburger HipHop-Szene zeigen sich die vergangenen 12 Monate vor allem in Fragmenten: neue Releases, Live-Shows, Gespräche und Formate, die teils sichtbar waren, teils im Hintergrund stattgefunden haben. Das Album “Im Osten nichts Neues“ von Kaiko und Nackenschmerz, die regelmäßig stattfindenden Just Rap-Events oder das neu gestartete Streamformat Macherburg TV, das innerhalb kurzer Zeit eine eigene Dynamik entwickelt hat, stehen exemplarisch für diese Entwicklung.

Für diesen Jahresrückblick habe ich verschiedene Akteur:innen aus der Magdeburger HipHop-Szene eingeladen, auf drei Fragen zu antworten: Was war ihr persönliches Highlight, welche Erkenntnis hat sie dieses Jahr begleitet – und worauf blicken sie im kommenden Jahr mit Vorfreude. Die Antworten fallen bewusst unterschiedlich aus: mal ausführlich, mal knapp, persönlich oder szenebezogen. Zusammen ergeben sie kein vollständiges Bild, aber ein ehrliches Stimmungsbild dieses Jahres.

Highlight:

Mein persönliches Highlight im Jahr 2025 war die Rap-aus-Magdeburg-Jam. Das war mein letzter offizieller Auftritt in Magdeburg vor meinen „Ruhestand“. Sowohl die ganze Veranstaltung an sich, sowie das Publikum und auch unsere Performance war an diesem Abend absolut legendär. Werde ich nie vergessen!

Learning:

Ich persönlich habe in diesem Jahr nochmal neu für mich verinnerlicht, dass alles ein Prozess ist. Egal was man macht, das Leben ist ein Marathon.

Ausblick 2026:

Am meisten freue ich mich darauf mit Macherburg_TV noch mehr zu wachsen und auf unsere neuen Formate. Das wird Killa!

Highlight:

Da ich ja noch recht neu in der Szene bin, muss ich sagen war für mich das Highlight wie gut unsere Sendung angenommen wurde und wie sehr die Szene zusammenhält.

Learning:

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wir haben innerhalb recht kurzer Zeit coole Sponsoren gefunden und so viel positiven Zuspruch erfahren.

Ausblick 2026:

Für 2026 haben wir so viele Projekte geplant und darauf freue ich mich am meisten, die Zusammenarbeiten sowohl mit den Künstlern als auch den Sponsoren machen so insane viel Spaß da bin ich echt gespannt was im kommenden Jahr so passieren wird.

Sonic39 (Rapper)

Highlight:

Mein Highlight aus der Magdeburger HipHop-Szene war für mich neue, junge Künstler zu sehen, die viel frischen Wind in unsere Stadt bringen. Wie auch ich werden lokale Newcomer supportet von „Rap aus Magdeburg“, wodurch eine Bildfläche für uns Künstler geboten wird und mit einem großen Dankeschön wertzuschätzen ist.

Learning:

Meine wichtigste Erkenntnis in diesem Jahr war einfach zu machen, was ich will. Für mich heißt das, dass ich mich auf mich konzentriere und nicht auf Zahlen oder Erwartungen von anderen. Durch meinen wechselnden Mood entsteht dieser breitgefächerte Sound, den ich so fühle und ich fahr mich nicht in eine Richtung fest. Persönlich reflektiere ich das Jahr sehr positiv, wenn auch durchwachsen und möchte meiner Fam und meinen Jungs einen dicken shoutout geben, dafür dass sie mir auch in den tiefsten Phasen einen Rückhalt gegeben haben.

Ausblick 2026:

Ich bin nächstes Jahr aus der Schule raus und kann die Zeit, die ich jetzt manchmal für Lernen verbrauche, endlich für Musik nutzen. Auch habe ich Bock mich noch experimentell zu entfalten und mit mein Brashki Carlo zusammen unser Ziel zu jagen. Jedes Jahr ist für uns ein riesiger Schritt und ich bin gespannt, was das nächste so bringt.

Moeri (Lina & Sophia/Rap-Duo)

Highlight:

Unser Highlight war definitiv wieder Luises Garten, diesmal bei der Show von Niggsen. Das lag vor allem daran, dass wir dort zum ersten Mal die neuen Songs von unserer EP gespielt haben – inklusive der Tracks mit den Echten. Die Crowd war einfach richtig, richtig cool und wir hatten das Gefühl, dass alle eine gute Zeit hatten. Es war insgesamt ein extrem schöner Abend. Außerdem haben wir superviele neue Artists kennengelernt, mit denen wir teilweise immer noch Kontakt haben. Insgesamt einfach ein richtig tolles Erlebnis.

Learning:

Unser größtes Learning dieses Jahr war, einfach Neues auszuprobieren. Zum Beispiel war der Song mit den Echten deutlich poppiger, ein bisschen girly, ein bisschen sassy – und am Anfang waren wir da schon etwas schüchtern. Aber dann haben wir uns gesagt: Nee, wir finden das cool, also machen wir das auch. Ein weiteres wichtiges Learning war: dranbleiben. Wir hatten eine etwas längere Pause von drei bis vier Monaten zwischen der EP und dem nächsten Release. Als wir dann bei Luises Garten aufgetreten sind, haben wir gemerkt, dass unsere Musik echt gut ankommt und dass uns das Ganze immer noch unfassbar viel Spaß macht. Das war ein wichtiger Reminder. Außerdem haben wir gelernt, weniger schüchtern zu sein: offener auf Leute zuzugehen, dazu zu stehen, dass wir Musik machen, und keine Angst davor zu haben, gejudged zu werden. Wenn wir etwas feiern, dann können wir das auch offen sagen – auch anderen Artists gegenüber. Einfach mal sagen: Ey, wir feiern deinen Song. Dazu passt auch unsere Teilnahme an dem Twitch-Rap-Contest von Macherburg_TV. Früher hätten wir wahrscheinlich gezögert und gedacht: Was ist, wenn alle besser sind oder wir Hate bekommen? Beim ersten Contest hatten wir dann aber eine richtig gute Zeit, viel positives Feedback und es war superlehrreich. Auch da wieder: nicht schüchtern sein, einfach machen – was soll schon passieren?

Ausblick 2026:

Wir freuen uns vor allem auf neue Musik: neue Songs, neue Collabs mit verschiedenen Artists und vielleicht auch mit neuen Producern, weil dadurch immer wieder andere Sounds entstehen. Besonders freuen wir uns aber auf den Sommer 2026. In Magdeburg passiert im Sommer einfach immer extrem viel in der Hip-Hop-Szene, und wir haben das Gefühl, dass gerade viele neue Artists dazukommen. Jetzt im Winter sammelt man Energie – und im Sommer geht dann meistens alles richtig los. Darauf freuen wir uns am meisten: auf die Events, auf neue Leute und auf neue Musik.

Highlight:

Auf jeden Fall das „Kopfnicker Shit Vol. 2“ Release Konzert, weil das für uns die erste eigne Veranstaltung war und für mich auch bis jetzt der schönste Auftritt. An der Stelle auch nochmal ein dickes Dankeschön a Paul von der Secondhand Party ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen, natürlich auch an Blou38, Arda, Kante01 und Duke394 und jeden einzelnen der da war und mit uns gefeiert hat.

Learning:

Mein Learning dieses Jahr ist, dass es am wichtigsten ist sich selbst regelmäßig zu reflektieren in allen Aspekten.

Ausblick 2026:

Im kommenden Jahr freue ich mich auf ein neues Kapitel mit vielen neuen Projekten und dass die Szene in Magdeburg immer weiter wächst.

Highlight:

Mein absolutes Highlight war ganz klar das Line-up bei unserer vergangenen Veranstaltung in der Insel der Jugend mit Ivo der Bandit und AchtVier. Das war für mich ein riesiges Stück Hip-Hop-Geschichte in Magdeburg – etwas, das man definitiv mit in die lokale Hip-Hop-Historie aufnehmen kann.

Learning:

Mein größtes Learning hatte sowohl eine negative als auch eine positive Seite. Negativ war die Erkenntnis, dass man bei größeren Bookings – gerade bei Headlinern, in die man viel Geld investiert – nicht nur nach persönlichem Geschmack gehen darf. Es reicht nicht zu sagen: „Den feier ich, den buche ich.“ Man muss auch wirtschaftlich denken und sich fragen: Was wollen die Gäste? Welche Artists funktionieren wirklich für das Publikum? Ein weiteres Learning war auch, dass nicht jede Stadt so HipHop-affin ist, wie man es sich vielleicht wünscht oder vorstellt. Positiv war dafür die Erfahrung, dass ich mich zu hundert Prozent auf mein Team verlassen konnte: Kasse, Personal, DJs – alle haben jede Veranstaltung mitgetragen und komplett abgerissen. Das hat mir extrem viel Sicherheit gegeben.

Ausblick 2026:

Persönlich freue ich mich sehr auf meinen Boxsport, der 2026 einen großen Fokus einnehmen wird. Natürlich freue ich mich aber auch extrem auf die kommenden Events. 2025 war für uns ein Jahr des Testens: Was funktioniert, wo läuft es gut? 2026 ist dann das Jahr, in dem wir richtig angreifen. Wir wissen inzwischen genau, auf welche Städte Verlass ist und wo Hip-Hop wirklich gesehen und gelebt wird. Szene bezogen wünsche ich mir vor allem mehr Zusammenarbeit – deutschlandweit, aber auch speziell in Magdeburg. Mehr Kollaborationen zwischen verschiedenen Artists und Veranstalter:innen, gemeinsame Events statt Konkurrenzdenken. Wenn ein Künstler zum Beispiel eine kleine eigene Tour spielen will, würden wir ihn gern beim Aufbau unterstützen. Weg von „alle sind Konkurrenz“, hin zu: Wir machen gemeinsam etwas Cooles.

Highlight:

Mein Highlight waren ganz klar die Luises-Garten-Konzerte und alles, was dort dieses Jahr passiert ist. Da hat man erst richtig gemerkt, wie viele unterschiedliche Bubbles, Artists und Facetten es in Magdeburg eigentlich gibt – und dass die Szene viel größer ist, als man sie manchmal auf dem Schirm hat. Gerade bei Yous39 ging es komplett ab, auch mit Artists aus anderen Städten. Das war einfach stark zu sehen. Außerdem gehen dicke Shoutouts an Nkls391 und Farbnblind – meinen Produzenten und Videografen. Was die beiden dieses Jahr an Entwicklung und Projekten hingelegt haben, ist geisteskrank. Teilweise sind Sachen von Niklas noch nicht mal releast, aber trotzdem unfassbar stark. Und natürlich auch Yous39, der in den letzten Wochen und Monaten zahlen- und featuremäßig extrem abgerissen hat.

Learning:

Mein größtes Learning war, dass Zahlen am Ende nicht das Wichtigste sind. Man muss den Scheiß machen, weil man wirklich Bock drauf hat und weil man es selbst feiert. Und ganz ehrlich: auf Drogen kacken, mehr Fokus auf die eigene Kunst und den eigenen Drive.

Ausblick 2026:

2026 soll auf jeden Fall größer werden: neues Studio, neue Projekte – vielleicht sogar ein Album. Ich hab richtig Bock, videotechnisch noch mehr zu machen, insgesamt größere Sachen anzugehen und mehr zu experimentieren. Einfach mehr ausprobieren, musikalisch freier werden und neue Richtungen testen.

Highlight:

Mein Highlight war das Beat Tape „Hypnotic Loops“ von Hypnotize.

Learning:

Mein Learning dieses Jahr war, mir Auszeiten zu nehmen und meine Mutter öfter anzurufen.

Ausblick 2026:

2026 freue ich mich auf Live-Shows.

Highlight:

2025 hatte für uns keine einzelnen „Big Moments“, sondern eher mehrere Situationen, in denen klar wurde, warum wir das Ganze überhaupt machen. Das Punchline Quiz in der Datsche war so ein Punkt – niedrigschwellig, witzig, trotzdem HipHop durch und durch. Und dann diese ganz unerwartet schönen Abende, tanzen zu Shamzy im MAW, wenn sich alles kurz richtig schön anfühlt. Auch die Lesung „Remix Almanya: Eine postmigrantische HipHop-Geschichte“ mit Murat Güngör und Hannes Loh im Tacheles war wichtig, weil sie Perspektiven reingebracht hat, die in der Stadt viel zu selten Raum bekommen. Es ging um Geschichte, Migration, Zugehörigkeit und darum, wie HipHop in Deutschland entstanden ist und wer dabei oft übersehen wird.

Learning:

Was wir dieses Jahr gelernt haben: Es bringt nichts, immer weiter zu pushen. Pause machen ist kein Ausstieg, sondern notwendig, damit wir langfristig stabil bleiben – als Kollektiv und als Einzelpersonen.

Ausblick 2026:

2026 freuen wir uns vor allem auf Räume, die wieder aufgehen. Räume sind für uns nie nur Orte gewesen, sondern Möglichkeiten: für neue Perspektiven und Formate, für andere Gespräche, für Menschen, die sonst keinen Platz finden. Genau so ist auch der Female HipHop Tresen 2017 entstanden – weil ein Freiraum uns die Möglichkeit gegeben hat, was Neues auszuprobieren. Dass PLH und Jiyan nach Magdeburg zurückkommen, ist natürlich auch ein Highlight. Im Mai planen wir zusammen mit dem XOFF Kollektiv eine Graffiti-Ausstellung. Für uns ist das einfach ein weiterer Weg, HipHop außerhalb von Club und Bühne stattfinden zu lassen. Ein Raum, in dem andere Bilder, Stimmen und Blickwinkel Platz haben – ohne fertiges Konzept, eher als Einladung. Genau so entstehen Dinge bei uns meistens.

Highlight:

Die Luises-Garten-Veranstaltungsreihe war super spannend und brachte nochmal ein neuen Vibe nach Magdeburg. Probs an die Veranstalter, das hat super Spaß gemacht dabei zu sein und hat Magdeburg wieder etwas näher zusammen gebracht. Und hat viele neue Gesichter in die Szene gebracht. Leider das Ende der Second-Hand-Party, die Abschlussparty hatte eine Vielzahl an Künstlern versammelt, um nochmal richtig zu feiern. War ein schöner Abend und für alle sehr emotional da solche Orte die Szene zusammenbringt und zusammenhält also sehr schade, dass der Laden schließen musste. Ebenfalls hatte Niggsen dieses Jahr sein Heimspiel in der Insel als Voract auf der Tour von Papke.

Learning:

Für mich persönlich war viel los und irgendwie wenig zugleich. Ich hab ein paar Veranstaltungen fotografisch begleiten dürfen. Ich hab jedoch gemerkt, dass ich davon eine Pause brauche. Videografisch habe ich angefangen mich mehr auf ausgewählte Projekte zu konzentrieren und mehr Energie reinzustecken. Ich habe viel dazugelernt und neue Menschen kennengelernt was mich sehr glücklich macht.

Ausblick 2026:

Ich freu mich auf kommende Projekte, neue Künstler mit denen ich zusammenarbeiten darf und auf neue Eindrücke und Herausforderungen.

Highlight:

„Im Osten nichts Neues“ von Kaiko und Nackenschmerz, hab vor allem den Titelsong krass gefühlt und Releaseshow war auch sehr stabil

Learning:

Nicht zu sehr mit Releases und Musik im Allgemeinen stressen, mal Luft holen ist auch ok und gut für die Musik.

Ausblick:

Gigs spielen und Konzerte besuchen!

Highlight:

Unser absolutes Highlight war natürlich unsere eigene Veranstaltung, die „Rap-aus-Magdeburg-Jam 2025“ in der Insel der Jugend. Es war unglaublich, die monatelange Arbeit in die Realität umzusetzen und dann über 360 Zuschauerinnen und Zuschauer zu erreichen. Die Energie im Raum war phänomenal und hat uns gezeigt, dass der Hunger nach echten, lokalen HipHop-Events in Magdeburg riesig ist. Dieser Abend hat uns enorm bestärkt.

Learning:

Das größte Learning war, dass man einfach machen muss. Es gibt so viel Talent hier, aber manchmal fehlt der Mut, eigene Bühnen zu schaffen. Die „Rap-aus-Magdeburg-Jam“ hat uns gezeigt: Wenn man authentisch bleibt, hart arbeitet und an die Szene glaubt, zieht man die Leute mit. Die wichtigste Erkenntnis war also: Die Szene trägt sich selbst, man muss ihr nur eine Plattform bieten.

Ausblick 2026:

Wir freuen uns am meisten darauf, auf dem Erfolg der „Rap-aus-Magdeburg-Jam“ aufzubauen und die Szene 2026 weiter zu beleben. Wir wollen die Vernetzung weiter vorantreiben und sind gespannt auf neue Kollaborationen und Projekte, die aus solchen Events entstehen. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr noch mehr Leute für unsere Sache begeistern können und Magdeburg als relevanten Hip-Hop-Standort weiter etablieren.

Editorial

Quasi-Autor Moritz Beasley.
Bild: Ellen Noah Bartels

2025 war für mich vor allem ein Jahr, in dem vieles passiert ist, ohne dass es wirklich geplant war. Quasi ist entstanden – nicht aus einem großen Konzept heraus, sondern aus einem kleinen Gedanken, der mir während einer langweiligen Vorlesung kam, als ich aus dem Fenster geschaut habe. Der Wunsch, Dinge festzuhalten, die sonst schnell wieder verschwinden, war das ganze Jahr über die treibende Kraft hinter diesem Projekt. Texte, Gespräche, Begegnungen – vieles davon hat sich irgendwie erst ergeben, während ich schon mittendrin war.

Im Laufe des Jahres habe ich gemerkt, wie unterschiedlich HipHop in Magdeburg gelebt wird. Unterschiedliche Stimmen, verschiedene Wege, unterschiedliche Geschwindigkeiten. Nicht alles laut, nicht alles sichtbar, aber vieles nah beieinander – typisch Magdeburg eben, finde ich. Dieser Rückblick bildet das nicht vollständig ab, aber er zeigt, was hängen geblieben ist.

Dass so viele bereit waren, ihre Perspektiven zu teilen, ist keine Selbstverständlichkeit. Für diese Offenheit bin ich dankbar. Viele der Texte, die dieses Jahr entstanden sind, wären ohne dieses Vertrauen nicht möglich gewesen.

Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, bleibt weniger ein einzelner Moment als ein Gefühl: dass sich Dinge entwickeln können, wenn man ihnen Raum gibt – ohne Druck und ohne große Erwartungen.

Im kommenden Jahr soll es dort weitergehen, wo dieses aufgehört hat. Mit Gesprächen, Einblicken und Geschichten – was daraus entsteht, wird sich zeigen.

2025 darf gerne so bleiben. 2026 kann kommen.

Vielen Dank fürs Lesen.
Peace,
Moritz

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